Kundennähe, viele Ideen und klare Wünsche

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Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besuchte die Meisterwerkstatt KFZ Gorski in Weddel

Seit Beginn des Jahres führt KFZ-Meister Marco Gorski die KFZ-Werkstatt an der Schapener Straße – vormals KFZ Haase – als selbstständiger Inhaber und reiht sich damit in die Gruppe der Weddeler Gewerbetreibenden ein, die als örtliche Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, Ausbildungsplätze anbieten und über Steuern und Abgaben zur Stärke unserer Gemeinde beitragen.

Wer die Zukunft unserer Gemeinde gestalten möchte“, so CDU-Bürgermeister-kandidat Tobias Breske, „muss die Menschen kennenlernen, die als Gewerbetreibende in unserer Gemeinde tagtäglich selbstständig arbeiten, engagiert und innovativ Werte schaffen und sie erhalten, ob im Handwerk, im Dienstleistungs- und Gesundheitsbereich oder im Bausektor.“

So einer ist KFZ-Meister Marco Gorski mit seinem jungen Team. Bürgermeister-kandidat Tobias Breske und dem Ortsratmitglied Anke Ilgner fragten ihn: Wie kann die Gemeinde Gewerbetreibende unterstützen?

Das Werkstattgelände an der Schapener Straße zeigt es auf den ersten Blick: Marco Gorski, fünf Mitarbeiter und zwei Auszubildende sehen sich einer großen Nachfrage nach ihrem umfangreichen Wissen und Können rund um jüngere wie ältere Verbrenner-PKW gegenüber, aber auch Elektro-Fahrzeuge spielen zunehmend eine Rolle. Der junge KFZ-Meister richtet den professionellen Blick in die Zukunft der Branche: „In nicht allzu ferner Zukunft werden in einer Werkstatt für Arbeiten an modernen E-Autos teilweise größere Arbeitsflächen und zusätzliche Sicherheitsbereiche benötigt, der Platzbedarf pro Arbeitsplatz in Werkstätten wird somit tendenziell steigen. Darauf werden sich viele jüngere Unternehmer einstellen wollen und müssen. Für unsere Werkstatt ist zukünftig eine räumliche Vergrößerung das Gebot der Stunde.“

Auch in der Gegenwart ist man in der Meisterwerkstatt auf zeitgemäßem digitalem Stand: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz ist Alltag und alle Mitarbeiter nutzen ein Intranet sowie vom Betrieb zur Verfügung gestellte Tablets.

Gorski regt an, einen festen Ansprechpartner über Branchengrenzen hinweg für neue Gewerbeeinsteiger, Existenzgründer und auch die bereits ansässigen Betriebe zu benennen, um diese miteinander zu vernetzen, sowie mehr Informationen zum Thema auch über die Homepage der Gemeinde, insgesamt also eine eher vorausschauende, nicht nur auf Anfrage reagierende Verwaltung. Allein schon eine Übersicht am Weddeler Ortseingang mit Angabe aller Branchen und Dienstleister würde zur Information nicht nur neuer Bürgerinnen und Bürger beitragen. Grundsätzlich, so Gorski, sei generell die Entlastung Gewerbe-treibender durch Digitalisierung im Bereich gemeindlicher Serviceleistungen wünschenswert, beispielsweise durchgängig digitale Verfahren von der Online-Antragstellung für einen Bauantrag bis hin zur rechtssicheren digitalen Unterschrift.

Wirtschaftsförderung könnte aber nicht nur durch Serviceleistungen der Gemeinde, etwa bezüglich gewerblich nutzbarer Flächen, sondern auch durch Vernetzung mit den Ortsräten betrieben werden, wie es in anderen Gemeinden praktiziert werde, um Gewerbetreibende zusammenbringen und so Synergieeffekte zu schaffen.

Eine Verwaltung sollte helfen, nicht bremsen“, betont Breske, „ein fester Ansprechpartner für die Anliegen der Gewerbetreibenden aller Branchen könnte Personen und Betriebe zusammenbringen.“

Kundennähe ist für uns ein hohes Gut,“ so Gorski abschließend, und das gelte nicht nur für den Standort der Werkstatt in Weddel, sondern auch in eigener Sache: Gorski selbst und Mitarbeiter Damien Schrader würden künftig gern auch in Weddel wohnen.

Bildunterschrift:  Inhaber Marco Gorski (re.) und Mitarbeiter Damien Schrader (li.) 
 unterbrachen kurz ihre Arbeit für CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (2.v.l) und Ortsrätin Anke Ilgner 
Text: Anke Ilgner 
Foto:  privat