Feuerwehr Braunschweig infortmiert:

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Text + Bild Feuerwehr Braunschweig

Um 01:25 Uhr wurde durch die Polizei eine unklare Rauchentwicklung im Braunschweiger Stadtteil Gliesmarode an die Leitstelle der Feuerwehr gemeldet. Umgehend wurde der Löschzug der Hauptfeuerwache sowie die zuständige Ortsfeuerwehr Querum alarmiert. Bereits wenige Minuten später wurde das Feuer durch den ersteintreffenden Streifenwagen bestätigt.
Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand und die Bewohnerin sowie ihr Hund hatte das Gebäude bereits verlassen. Sie wurde aufgrund ihrer Verletzungen umgehend durch einen Rettungswagen ins städtische Klinikum gebracht.
Wegen der starken Rauchentwicklung erfolgte eine Bevölkerungswarnung über die Warn-App NINA.
Durch die ersten Feuerwehrkräfte wurde das Alarmstichwort auf „Feuer groß“ erhöht, um weitere Einheiten heranzuführen.
Die Einsatzkräfte führten eine umfassende Brandbekämpfung unter Atemschutz durch.
Mehrere Strahlrohre sowie jeweils ein Strahlrohr über die beiden Drehleitern wurden eingesetzt, um Nachbargebäude zu schützen und den Brand zu bekämpfen. Im weiteren Einsatzverlauf musste auch ein Feuerwehrmann im Krankenhaus behandelt werden.
Für mögliche Parallellagen und zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes in der Stadt wurden Reserveeinheiten der Berufsfeuerwehr sowie ein Wachbesetzungszug der Freiwilligen Feuerwehr mit den Ortswehren Rühme, Thune und Wenden in Dienst genommen.
Weiterhin wurde zur Verpflegung der eingesetzten Kräfte der Fachzug Verpflegung alarmiert.
Die Feuerwehr Braunschweig zählte im Verlauf des Einsatzes rund 75 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst, BS-Netz und Polizei.
Die Brandwache übernahm die Ortsfeuerwehr Querum.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. *np