Im Rahmen des landesweiten Aktionstages haben Beamte der Autobahnpolizei gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus mehreren Polizeidirektionen, dem BALM, Beamten aus Hessen und Sachsen-Anhalt sowie Vertretern des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung eine Schwerpunktkontrolle auf der A2 durchgeführt – mit dem Fokus auf dem präventiven Charakter der Aktion. Im benannten Zeitraum wurden auf der Rastanlage Zweidorfer Holz Süd insgesamt 39 Transporteinheiten kontrolliert. Davon wurden 26 beanstandet.
Es wurden 14 Verstöße gegen das Gefahrgutrecht festgestellt, dazu 15 Unstimmigkeiten bei den Sozialvorschriften, 13x unzureichende Sicherung der Ladung und 12x technische Mängel an den Fahrzeugen. Hervorzuheben sind zwei Transporteinheiten, die als Schwertransport mit über 50 Tonnen Ladung keinerlei Genehmigungen vorweisen konnten. Obwohl beiden Fahrzeugen die Weiterfahrt polizeilich untersagt wurde, setzten die Fahrer auf Anweisung ihres Vorgesetzten die Fahrt nach Ende der Kontrolle in Richtung Bayern fort.
Durch eine Kontaktaufnahme mit der Polizeiinspektion Burgau konnten beide Fahrzeuge durch die Verkehrspolizei Günzburg auf einer Baustelle festgestellt werden. Es wurden Sicherheitsleistungen von über 5000EUR eingefordert. Aufgrund erheblicher technischer Mängel wurden die Kennzeichen von einem der Fahrzeuge sichergestellt und eine Vorführung zur technischen Überprüfung angeordnet.


