KiTa-Besuche zeigen Engagement – aber auch Handlungsbedarf

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Pressemitteilung

Bei einem Besuch der Kindertagesstätten Abenteuerland und Moorbusch konnte sich Bürgermeisterkandidat Jens Drake jüngst selbst ein Bild von der Arbeit vor Ort machen. Sein Fazit: Die pädagogische Arbeit ist engagiert und professionell – die räumlichen Rahmenbedingungen stoßen jedoch zunehmend an ihre Grenzen.

Hintergrund der aktuellen Situation ist ein Wasserschaden in der KiTa Sternschnuppe, infolgedessen zahlreiche Kinder vorübergehend in den beiden anderen Einrichtungen untergebracht werden mussten. Diese Herausforderung wurde nach Einschätzung Drakes organisatorisch sehr gut bewältigt. Dennoch sei die Belastung deutlich spürbar: Viele Kinder treffen auf begrenzte Räumlichkeiten. Auch für die Erzieherinnen und Erzieher fehle es an Platz, um Vor- und Nachbereitungen in Ruhe erledigen zu können.

Ein besonderer Moment ergab sich für Drake in der KiTa Abenteuerland, die für ihn auch eine persönliche Bedeutung hat: Seine Söhne besuchten die Einrichtung vor rund 20 Jahren. „Hier fühlt man sich schnell wieder heimisch“, so Drake. Gleichzeitig werde jedoch deutlich, dass sich baulich seitdem wenig verändert habe. „Die Standards haben sich weiterentwickelt, daher muss das Abenteuerland im großen Umfang umgebaut werden“, erklärte Einrichtungsleiterin Frau Petasch. Die Hoffnungen richteten sich derzeit auf einen Start der Umsetzung im Jahr 2027.

Auch in der KiTa Moorbusch ist die Stimmung trotz der zusätzlichen Kinder positiv. Ein wesentlicher Faktor dafür sei das neue Begegnungszentrum, dessen Saal derzeit als Bewegungsraum genutzt werde, erläuterte Einrichtungsleiter Herr Klinzmann. In den kommenden Jahren stehen jedoch auch hier Veränderungen an, da die Nutzungsdauer der eingesetzten Module begrenzt ist. Positiv wirke sich dagegen aus, dass die Kinderzahlen zuletzt leicht rückläufig seien.

Was der Besuch beider Einrichtungen deutlich mache, so Drake abschließend: Die Gemeinde verfüge über engagiertes und kompetentes Personal, das täglich hervorragende Arbeit für das Wohl der Kinder leiste. Gleichzeitig gelte aber auch für den Kita-Bereich, dass Stillstand Rückschritt bedeute. „Wir brauchen einen langfristigen Plan, damit unsere Einrichtungen dauerhaft den notwendigen pädagogischen und baulichen Standards entsprechen“, betonte er.