„Der schmerzende Rücken – Verschleiß und Bruch“

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Klinikum lädt zu Patientenveranstaltung ein

Wolfenbüttel. Was tun bei Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie verläuft eine Operation? Welche Rolle spielt Osteoporose bei Brüchen der Wirbelsäule? Diese und weitere Fragen beantwortet das Team der zertifizierten Wirbelsäuleneinrichtung des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel am Montag, 11. Mai 2026, ab 17 Uhr im Rahmen der Patientenveranstaltung“ „Der schmerzende Rücken – Verschleiß und Bruch“.

„Wir möchten den Teilnehmenden in erster Linie die Möglichkeit geben, sich umfassend über die Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten in unserem Klinikum zu informieren“, blickt Dr. med. Thomas J. Hockertz, Chefarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie sowie Moderator der Veranstaltung voraus. Darüber hinaus wird sich das Team des Klinikums vorstellen und den Weg des Patienten durch die zertifizierte Wirbelsäuleneinrichtung skizzieren.

Als erste Referentin des Nachmittags wird Anna-Lena Bartels, Oberärztin der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie, auf die konservativen Therapiemöglichkeiten bei schwerpunktmäßigen Verschließerkrankungen an der Wirbelsäule eingehen. Daran anknüpfend blickt Dr. Martin Willmann, Oberarzt und Facharzt für Neurochirurgie am Städtischen Klinikum, auf die operativen Therapiemöglichkeiten, insbesondere bei Spinalkanalstenosen. Den Abschluss der auf jeweils 15 Minuten eingelegten Vorträge bildet der Beitrag von Oberarzt Dr. Stephan Bartels. Im Fokus steht dann die Behandlung von Brüchen der Wirbelsäule, speziell bei osteoporotischen Frakturen. Im Nachgang haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen an die Experten zu richten.

Die Veranstaltung findet im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums, Neuer Weg 51A, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer (05331) 934-3480 ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig.

Erste zertifizierte Wirbelsäuleneinrichtung in Süd-Ost-Niedersachsen

Anfang 2026 wurde dem Team des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel die qualitativ hochwertige Versorgung, Kompetenz und Erfahrung bei der operativen und konservativen Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und Wirbelsäulenerkrankungen von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) bestätigt. Als erstes Krankenhaus in der Region Süd-Ost-Niedersachsen wurde die Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie als „Wirbelsäuleneinrichtung der DWG“ zertifiziert.

Die Vergabe eines Zertifikats der DWG ist an strenge Bedingungen geknüpft, die mit einer umfangreichen externen Überprüfung einhergehen. Das Wolfenbütteler Klinikum gehört zu den lediglich zehn von der DWG zertifizierten Zentren und Einrichtungen in ganz Niedersachsen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 400 operative und 500 konservative Fälle in der Wirbelsäuleneinrichtung behandelt.

Bildunterschrift: Das Team der zertifizierten Wirbelsäuleneinrichtung um (v.l.n.r.) Dr. Stephan Bartels, Anna-Lena Bartels , Dr. Martin Willmann, Dr. Thomas J. Hockertz, Philipp Nickel und Dr. Karin Dobat des Städtischen Klinikums lädt zu einer Patientenveranstaltung ein. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH