Pressemeldung
Präsident des Deutschen Jägerverband und der Landesjägerschaft Niedersachsen Helmut Dammann-Tamke war Gastredner
Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Hubert Böning aus Hoiersdorf, hate die Mitglieder der sechs Hegeringe im Landkreis zur Jahreshauptversammlung in das Schützenhaus am Maschweg eingeladen. Zu der gut besuchten Veranstaltung begrüßte er eingangs auch die geladenen Ehrengäste.
In Vertretung des Landrates waren das der erste Kreisrat Torsten Wendt, von den Landesforsten den Leiter Andreas Baderschneider und Gerhard Rott aus Königslutter/Scheppau in Vertretung der amtierenden Kreislandwirtin. In ihren Grußworten lag die Betonung auf die einvernehmliche Zusammenarbeit mit der Jägerschaft. Die Jäger seien zugleich Naturschützer, mit der verantwortungsvoll umgegangen wird, hieß es. Mit Landwirten bestehe ein gemeinsames Interesse und deshalb auch eine enge Verbundenheit. Eine gute Kooperation mit den Jägern bestätigte der Forstamtsleiter.
Auch die politischen Parteien zeigten Interesse durch Anwesenheit von Volker Meier (CDU), Jan Fricke (SPD) und Henning Johns (UWG).
„Jagen bedeutet auch töten“, betonte der Vorsitzende Hubert Böning in der Rückschau seines Berichtes mit dem Blick auf die Gegner der Jagd. Dieser Aufgabe stellen sich schon seit einiger Zeit eine Vielzahl von jungen Jagdscheinbewerbern. „Die Jungjägerkurse sind auch bei uns in Helmstedt immer erfreulich ausgebucht“, berichtete er. Die vielfältigen Aufgaben von Naturschutz werden gern angenommen.
Über Verbands- und Jagdpolitik sprach der Präsident Helmut Damman-Tamke und erläuterte ausführlicher die aktuelle Novelle des Bundesjagdgesetzes. So sind nunmehr Wölfe jagdbares Wild. Weil bisher Wölfe in großer Anzahl in Niedersachsen besonders viel Tiere auf der Weide töteten, will der zuständige Minister die jetzigen Möglichkeiten erörtern.
„Das Thema Wolf hat im Landtag und in der Jägerschaft schon viel Arbeit und Energie in Anspruch genommen“, berichtete der Präsident und es sei höchste Zeit die Forderungen der Tierhalter ausreichend zu berücksichtigen. Und weiter: Wir sind uns bei den Entnahmen über unsere hohe Verantwortung bewusst.
Um auch junge Leute für unsere Arbeit weiterhin zu interessieren, müsse unser Verband zunehmend in die digitale Welt einsteigen, stelle der Präsident heraus.
Es folgte die Pflichthegeschau mit dem Strecken- und Jahresbericht des Kreisjägermeisters Hubert Böning. Die Besonderheit zeigte Ohle Hotop aus Lelm mit der Trophäe eines kapitalen Hirsches.
Mit den jeweils passenden Signalen lieferte die Jagdhorngruppe unter der Leitung von Detlef Mehringer den traditionellen Rahmen des Abends.
Während die einzelnen Hegeringe ihre Mitglieder für lange Zugehörigkeit und besondere Leistungen ehren, werden bei der Jägerschaft herausragende Ereignisse besonders gewürdigt. Ralf Düker aus Lehre und Friedrich-Wilhelm Salge aus Grafhorst für 50 Jahre Zugehörigkeit, Friedrich Nienstedt aus Boimstorf mit LJN-Verdienstnadel in Bronze , Torsten Schliephake 50 Jahre, LJN-Verdienstnaldel in Bronze für Hans-Ulrich Köckeritz aus Mariental, die sein Nachfolger als Hegeringleiter Martin Klein entgegen nahm, Hubertus und Henning Johns aus Twieflingen 50 Jahre, sowie Herbert Baumgarten aus Frellstedt für 65 Jahre geehrt. In Abwesenheit Udo Diekmann aus Helmstedt für 50 Jahre Treue Mitgliedschaft. Werner Gantz
Titelfoto: (v.L.) Geehrter Torsten Schliephake, ehemaliger Kreisjägermeister Christian Köchy, Präsident des DJV und NJV Helmut Dammann-Tamke und der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Helmstedt Heinz-Otto Krügener aus Königslutter/Sunstedt und Mitglied, früher Leitender des Hegeringes 4 Königslutter. Foto: Werner Gantz


