Nach Jahren des Wartens steht der Fahrradweg nach Hordorf bald vor der Fertigstellung

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Pressemeldung

Die CDU-Ratsfraktion Cremlingen hat sich in diesen Tagen selbst ein Bild gemacht. Kein Termin im Sitzungssaal, sondern draußen, entlang der Strecke zwischen Hordorf und Cremlingen. Dort, wo seit Jahren über einen Radweg gesprochen wurde und wo dieser nun Stück für Stück Realität wird.

Mit dem Brückenbau über den Sandbach wird der letzte Bauabschnitt bald vollendet sein.  

Mit dabei: CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. Für ihn ist der Termin mehr als ein Ortstermin. Es ist ein Blick zurück und nach vorn.

Dieser Radweg ist kein Projekt, das plötzlich vom Himmel gefallen ist“, sagt Breske während des Rundgangs. „Der erste Impuls kam aus der Mitte unserer Gemeinde. Eltern, Pendler, viele Bürgerinnen und Bürger haben immer wieder darauf hingewiesen, wie gefährlich die Strecke ist.“

Tatsächlich reicht die Forderung nach einem Radweg viele Jahre zurück. Schon vor den 2000er Jahren wurde der Fahrradweg entlang der Landesstraße L 635 immer wieder gefordert. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Rolle des damaligen Bürgermeisters Günter Eichenlaub. Er hatte früh erkannt, dass das Projekt nur vorankommt, wenn die Gemeinde selbst aktiv wird. So erwarb die Gemeinde unter seiner Regie mit dem 2. Flurbereinigungsverfahren in den 90er Jahren bereits das Land für den Weg. Später griff auch die Landespolitik das Thema auf. So brachte unter anderem Frank Oesterhelweg die Situation früh in den Niedersächsischen Landtag ein und machte den fehlenden Radweg zum Thema.

Die abstrakte Gefahr für Radler bekam in der Vergangenheit eine sehr konkrete, tragische Dimension. Auf der Strecke kam es gleich zu zwei tödlichen Unfällen. Ereignisse, die viele in der Region bis heute nicht vergessen haben und die die Diskussion um den Radweg nachhaltig geprägt haben.

Dass es überhaupt zum Bau des Radweges gekommen ist, hat viel mit der beharrlichen Arbeit vor Ort zu tun und damit, dass die Gemeinde bereits vor Jahren weite Teile des Weges auf eigene Kosten realisierte, als der Bahnübergang erneuert wurde.

Tobias Breske dazu: „Sicherlich hat der Ortsrat Hordorf und insbesondere Hermann Büsing mit seinen permanenten Nachfragen bei den entsprechenden Stellen dazu beigetragen, dass das Thema an entscheidenden Stellen zur richtigen Zeit auf der Tagesordnung stand und die Gelder dann bereitgestellt wurden.“ Für Breske steht der Sicherheitsaspekt klar im Mittelpunkt: „Am Ende geht es nicht um ein Prestigeprojekt, sondern um ganz praktische Sicherheit. Menschen sollen sich hier sicher bewegen können, ohne Angst und ohne Risiko.“

Für die Hordorfer ist es die erste offizielle Fahrradweganbindung überhaupt. Ganz fertig ist das Projekt bisher nicht. Aber der Fortschritt ist sichtbar. Und für die CDU-Ratsfraktion ist klar, dass der eingeschlagene Weg stimmt.

Breske: „Wenn die Brücke fertig und angeschlossen ist, dann heißt es endlich freie, sichere Fahrt zwischen Cremlingen und Hordorf für alle Radfahrerinnen und Radfahrer.“