Ausstellungseröffnung am 26.02.2026 „Tschernobyl-Erinnerungen 2.0“

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Pressemeldung

Neben jene Mitwirkenden, die durch ihre Arbeit die Ausstellung zur Erinnerung an 40 Jahre Tschernobyl und 15 Jahre Fukushima diese Ausstellung im Rathaus Schöppenstedt ermöglichten, waren erfreulich viele Interessierte zur Ausstellungseröffnung am 26.2. nach Schöppenstedt gekommen.

Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann eröffnete die Ausstellung und hob hervor, wie wichtig die Erinnerungen an die Tschernobyl-Katastrophe vor 40 Jahren ist, zumal sich mit der Fukushima-Katastrophe vor 15 Jahren in Deutschland die Erkenntnis zur Entscheidung führte, künftig ganz auf Atomenergie zu verzichten. Neumann verwies aber auch auf die Atommüllprobleme in der Asse vor unserer Haustüre, was auf eine dauerhafte und sichere Lösung wartet.

Sozialdiakon i.R. Paul Koch erklärte den Gästen die Entstehung der „Tschernobyl-Erinnerungen 2.0.“, die ursprünglich zum 30. Tschernobyl-Jahrestag entstanden und zunächst nur im Internet zu finden waren. Über PDF-Dokumente und Drucke im Selbstverlag folgte schließlich die Veröffentlichung im Fromm Verlag, dann hier die Aktualisierung zum 40. Tschernobyl-Jahrestag und nun kurzgefaste Beiträge / Bildtafeln aus dem Buch als Ausstellung.

Es folgten Grußworte von Propst Martin Cachej (Propstei Schöppenstedt), Guido Bürkner (Geschäftsführer des deutschen Freundeskreises der japanisch-religiösen Gemeinschaft „Seiche no le“ / Frankfurt), Patrick Kolzuniak (Vertreter des Bistum Hildesheim / Umweltreferat) und Dr. Christopher Kumitz-Brennecke (Referat 22/ Landeskirchenamt Wolfenbüttel).

Einige Mit-Autoren der “Tschernobyl-Erinnerungen 2.0.“ sind teilweise von weither angereist (Frankfurt und Friburg/Schweiz) um bei dieser Ausstellungseröffnung dabei zu sein, und um dann auch von den jeweils eigenen „Tschernobyl-Erinnerung“ zu berichten.

Jaroslav Ravcev (Gitarre) und Jens Köhler (Cajon) unterstützten die Veranstaltung musikalisch.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26.3. im Rathaus Schöppenstedt zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Am Sonntag den 12.4. wird um 17:00 h dieselbe Ausstellung in der Michaeliskirche in Braunschweig eröffnet und dort bis zum 10. Mai zu sehen sein.

In der Michaeliskirche in Braunschweig findet am 40. Tschernobyl-Jahrestag (Sonntag, 26.4.) um 17:00 h ein Tschernobyl-Gedenkgottesdienst statt.