Zwei Verkehrsunfälle infolge Alkohol- und Drogeneinfluss

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Berliner Straße / A39, Rastanlage Salzgitter-Hüttenblick, 03.03.2026, 21:00 Uhr

Am Dienstagabend kam es im Stadtgebiet von Braunschweig sowie auf der A39 im Bereich Salzgitter nahezu zeitgleich zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen die jeweiligen Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Gegen 21:00 Uhr befuhr ein 37-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw die Berliner Straße stadteinwärts und kollidierte dort mit dem Pkw einer neben ihm fahrenden 66-Jährigen. Erst an einer rotlichtzeigenden Ampel konnte die Unfallbeteiligte den Mann auf den Zusammenstoß aufmerksam machen. Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich der 37-Jährige unerlaubt vom Unfallort.

Im Rahmen eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug gegen Mitternacht durch Polizeibeamte festgestellt werden. Bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit des 37-Jährigen wurden deutliche körperliche Ausfallerscheinungen festgestellt. Aufgrund des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Ebenfalls gegen 21:00 Uhr beabsichtigte ein 26-jähriger Fahrzeugführer, mit seinem Pkw von der A39 in Fahrtrichtung Kassel auf das Gelände der Rastanlage Salzgitter-Hüttenblick zu fahren.

Aufgrund einer erheblichen Alkoholisierung von über 2,0 Promille kam er im Einfahrtsbereich von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dort befindlichen Aufpralldämpfer. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, da dem 26-Jährigen die Fahrerlaubnis zuvor entzogen worden war. Die Ermittlungen zu beiden Verkehrsunfällen dauern an.