Die Stadt Wolfenbüttel beabsichtigt – nach Beschluss der Politik – die grundlegende Sanierung und Erweiterung des Jugendfreizeitzentrums (JFZ). Der Startschuss für die Planungsarbeiten ist Ende 2025 erfolgt.
Die Vergabe der Objektplanung/Architektur erfolgte an die „LAMPEvier ARCHITEKTEN und INGENIEURE“ aus Goslar, die nun mit der Bestandsaufnahme vor Ort begonnen haben.
Das JFZ wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zeittypisch als Stahlbetonskelettbau errichtet und befindet sich – abgesehen von bauunterhaltenden Maßnahmen – nahezu im Originalzustand.
Begleitend zur baulichen und technischen Sanierung ist für die Nutzung eine zeitgemäße, den heutigen Bedarfen entsprechende Umstrukturierung beabsichtigt. Neben der auf dem aktuellen Bedarfsplan der Stadtjugendpflege vorgesehenen Jugendarbeit sollen zukünftig unter anderem externe Seminare oder Schulungen sowie Bandproben und Konzerte im JFZ stattfinden. Vorgesehen sind weiterhin größere Musikevents mit Tanzveranstaltungen. Darüber hinaus sollen die benachbarten Grundschulen im JFZ einen Teil des Veranstaltungsraumes in den Mittagsstunden als Mensa nutzen können.
Planungsziel ist die Schaffung eines flexiblen und einladenden Begegnungsortes in dieser besonderen Lage im Stadtgebiet, in direkter Nachbarschaft zu den historischen Wallanlagen mit Park und Zugangsmöglichkeit zur Oker. Ein erklärtes Ziel für die Stadt Wolfenbüttel ist im Zuge von Bauvorhaben eine energetische, ressourcenschonende Bauweise in Verbindung mit wirtschaftlichen Überlegungen zu einer nachhaltigen Bauunterhaltung.
Der Abschluss der Entwurfsplanung soll bis zum Sommer erfolgen, um dann mit der Genehmigungsplanung starten zu können. Der Baubeginn soll 2027 sein.
Bildunterschrift: Von links: Stefan Fabriczek, Frederik Ott, Doris Heidorn, Timon Loth, Lina Restrepo Godoy, Sonja Lampe und Dirk Lampe. Foto: Stadt Wolfenbüttel


