Mittwoch, April 1, 2026

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Hordorf: Carport und Einfamilienhaus in Flammen

Pressemeldung der Gemeindefeuerwehr

Hordorf. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr zu einem Objekt im Hordorfer Süden alarmiert. Als die ersten Kräfte wenige Minuten nach Alarmierung eintrafen, stand ein Carport und ein darin befindlicher PKW in Vollbrand. Das Feuer griff bereits auf das zugehörige Wohngebäude über.

Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Die Feuerwehr rettete mehrere Katzen und leitete umgehend eine intensive Brandbekämpfung ein. Im Einsatzverlauf wurde eine Drehleiter eingesetzt, um die Brandentwicklung im Dachbereich des Einfamilienhauses gezielt zu bekämpfen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Schlauchleitung über 400 m verlegt.

Durch die Maßnahmen konnte ein Vollbrand des Gebäudes verhindert werden. Durch die massive Rauch- und Hitzeentwicklung entstanden dennoch große Schäden. Dabei war die Wärmestrahlung des Brandes so intensiv, dass am mehrere Meter entfernten Nachbargebäude Fensterscheiben barsten.

Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Hordorf diverse Einheiten der Gemeindefeuerwehr Cremlingen, sowie die Örtliche Einsatzleitung Cremlingen und eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Braunschweig.

Text & Bilder: Gemeindefeuerwehr Cremlingen.

Jahreshauptversammlung beim VfR Weddel

Starke Bilanz und Vorfreude auf 800 Jahre Weddel: Jahreshauptversammlung beim VfR Weddel

Weddel, 05. März 2026 – Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des VfR Weddel im Dorfgemeinschaftshaus konnte der 1. Vorsitzende Tassilo Behrendt 47 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Neben dem Rückblick auf ein ereignisreiches Sportjahr 2025 standen zukunftsweisende Entscheidungen und hochkarätige Ehrungen im Mittelpunkt der Versammlung.

Die Versammlung begann mit einem ehrenden Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Gertrud Habekost, Ehrenmitglied Rolf Klutas und den Ehrenvorsitzenden Günter Behrens. Im Anschluss wurden außergewöhnliche sportliche und ehrenamtliche Leistungen gewürdigt. Besonders hervorgehoben wurde Rudi Oliva, der mit 90 Jahren als ältestes Mitglied des Vereins für seinen unermüdlichen Einsatz als Sportabzeichenprüfer und seine aktive sportliche Vitalität geehrt wurde. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Melanie Mosterdijk: Die Jugendwartin und Spitzenspielerin der 1. Damen (Oberliga) feierte nationale Erfolge. Als aktuelle Landesmeisterin erreichte sie die Endrunde bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel und sicherte sich mit ihrer Partnerin Jennifer Kaufmann im Doppel die Bronzemedaille. 2026 steht für sie die Weltmeisterschaft in Südkorea an. Auch Steffi Butte erhielt eine Auszeichnung für ihre langjährige Arbeit als Jugendwartin. Unter ihrer Leitung wurden das Kinderturnen, die Schulkooperationen mit der Erich-Kästner-Grundschule sowie die „Sport- und Spaßmeile“ fest im Vereinsleben etabliert. Für langjährige Vereinstreue wurden zudem Hiltraut Heimberg, Kerstin Prestin und Dietmar Klutas (50 Jahre) sowie Marlies Lotze, Helga Sadlutzki und Beate Richter (25 Jahre) geehrt.

Jubilare. vlnr 1. Vorsitzender Tassilo Behrendt, Dietmar Klutas, Kerstin Prestin, beide 50. jähriges Jubiläum, Wolfgang Kugel, 2. Vorsitzender und Geschäftsführerin Marion Helmke)

Hinsichtlich der Infrastruktur und Finanzen präsentierte Geschäftsführerin Marion Helmke eine positive Bilanz, wonach der Verein aktuell 977 Mitglieder zählt. Trotz technischer Herausforderungen, wie einem Heizungsschaden, wurde investiert: Der alte Kiosk dient nun als Kabine für die Gymnastikhalle, während das „Ahorneck“ in der ehemaligen Schiedsrichterkabine als neuer Treffpunkt fungiert. Zusätzlicher Platzbedarf wurde durch den Erwerb eines gebrauchten Containers gedeckt. Sorgen bereitet hingegen die Platzpflege, da die Gemeinde künftig keine Nebenflächen mehr mäht. Der Verein muss diese Pflege nun eigenständig organisieren, was eine zusätzliche personelle und finanzielle Belastung, etwa durch die Anschaffung eines Aufsitzmähers, bedeutet. Ein besonderer Dank ging in diesem Zusammenhang an das vereinseigene „A(rbeits)-Team“, welches die Sportanlage unermüdlich instand hält. Positiv wurde zudem die voranschreitende Digitalisierung durch eine neue Webseite und Cloud-Lösungen hervorgehoben.

Die Berichte aus den Abteilungen unterstrichen die sportliche Vielfalt. Die 1. Herren im Fußball belegen nach der Hinrunde Platz 4 der Kreisliga Braunschweig, während die Jugendabteilung mit 120 Kindern in 10 Mannschaften einen regelrechten Boom erlebt. Auf dem A-Platz wurde zudem eine Regeneration durchgeführt. Im Tischtennis wächst die Jugendabteilung ebenfalls stark, weshalb dringend weitere Betreuer gesucht werden. Die Boule-Sparte spielt nach dem Aufstieg erfolgreich in der Oberliga Süd. Die Tennisabteilung zählt 100 Mitglieder, wobei besonders die Ü40-Herren mit drei Aufstiegen in Folge herausragen; lediglich in der Altersklasse der 18- bis 30-Jährigen besteht eine personelle Lücke. Beim Kinderturnen bleibt der Zuspruch ungebrochen hoch. Für Mädchen ab 10 Jahren sucht der Verein jedoch nach Möglichkeiten, das Angebot, etwa um Volleyball, Handball oder Leichtathletik, zu erweitern.

Abschließend wurde ein Ausblick auf das neue Sportjahr und das Dorfjubiläum thematisiert. Die finanzielle Lage des Vereins ist stabil, der Haushaltsplan 2026 wurde einstimmig verabschiedet und die Beiträge bleiben für 2027 unverändert. Ein anonymer Antrag auf Abschaffung der Trainervergütung wurde von der Versammlung geschlossen abgelehnt, um die Qualität des sportlichen Angebots zu sichern. Das Hauptereignis des Jahres ist die 800-Jahrfeier von Weddel. Der VfR beteiligt sich vom 12.06. bis 28.06.2026 mit zwei großen Sportwochen und zahlreichen Highlights am Festprogramm.

Zu den feststehenden Terminen im Rahmen des Dorfjubiläums gehören das Mixed-Volleyball-Turnier (17.05.2026), die Tennis Sommer-Party (12.06.2025), die Boule-Meisterschaft (14.06.2026) sowie ein Benefiz-Fußballspiel (19.06.2026). Weiterhin finden die Sport- und Spaßmeile (20.06.2026), die Tischtennis Mini-Meisterschaft (21.06.2026), die Fußball Dorfmeisterschaft sowie ein Abschlussabend auf dem Sportplatz (beides am 27.06.2026) statt. Weitere Informationen werden auf der Internetseite des VfR Weddel unter www.vfr-weddel.de zeitnah bekannt gegeben.

Titelfoto: Ehrungen vlnr, 1. Vorsitzender Tassilo Behrendt, Geschäftsführerin Marion Helmke, Jugendwartin Steffi Butte, Rudi Oliva, Melanie Mosterdijk und 2. Vorsitzender Wolfgang Kugel

B 244: Schwerer Verkehrsunfall – 77-Jährige tödlich verletzt

Jerxheim, B 244

26.03.2026, 09:44 Uhr

Am heutigen Vormittag kam es auf der B 244 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Jerxheim und Dedeleben. Eine 77-Jährige wurde dabei tödlich verletzt.

Nach bisherigem polizeilichem Ermittlungsstand kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Opel Combo und einem Jeep. Die 77-jährige Opel-Fahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie ihren Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen ist. Ihr 69-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der 75-jährige Jeep-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Die B 244 wurde während der Verkehrsunfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

BS: Verkehrsstreitigkeiten münden in Messerangriff

Braunschweig, Saarstraße

19.03.26, 20.30 Uhr

Couragierter Zeuge greift ein

Am Abend des vergangenen Donnerstagssind zwei Autofahrer auf der Saarstraße aufgrund von Verkehrsstreitigkeiten aneinandergeraten. Nach zunächst verbalen Streitigkeiten geriet man schnell in eine körperliche Auseinandersetzung. Plötzlich zog einer der Beteiligten ein Messer und wirkte mit diesem auf seinen Kontrahenten ein, so dass dieser u.a. an Kopf und Hals verletzt wurde.

Ein Zeuge, der das Szenario beobachtete, griff daraufhin couragiert ein, brachte den Täter zu Boden und fixierte ihn. Während er den Mann am Boden festhielt, verständigte er die Polizei.

Die so dann eintreffenden Beamten nahmen den 33-jährigen Täter fest und kümmerten sich mit weiteren Ersthelfern um die Wundversorgung des 39-jährigen Opfers bis zum Eintreffen einer Rettungswagenbesatzung. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen des Mannes als nicht lebensbedrohlich diagnostiziert.

Der Tatort wurde durch den Kriminaldauerdienst aufgenommen. Gegen den 33-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise Betäubungsmitteln stand.

Am 20.03. wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.

Deutlich weniger Fremdstoffe im Bioabfall – Information und Kontrollen zeigen Wirkung

Pressemeldung

Die Qualität des Bioabfalls in den Landkreisen Wolfenbüttel und Goslar hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich verbessert. Das zeigen aktuelle Prüfergebnisse der Kompostwerke in Upen und Bornum. Die Untersuchungen wurden gemeinsam von den Kreiswirtschafts-Betrieben Goslar und dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Wolfenbüttel sowie der Gesellschaft für Biokompost mbH im Februar 2026 durchgeführt.

Bereits im Jahr 2024 war eine umfangreiche Chargenanalyse durchgeführt worden, um den Anteil an Fremdstoffen im Bioabfall zu ermitteln. Zwei Jahre später zeigt sich nun deutlich: Die Maßnahmen zur Verbesserung der Bioabfallqualität greifen.

Im Kompostwerk in Upen lag der Anteil an Fremdstoffen im Jahr 2024 noch bei 3,32 Prozent, davon 1,56 Prozent Kunststoff. Bei der aktuellen Chargenprüfung im Jahr 2026 konnten diese Werte deutlich reduziert werden. Der Anteil an Kunststoff beträgt nun nur noch 0,52 Prozent, während die gesamten Fremdstoffe auf 1,17 Prozent gesunken sind.

Auch im Kompostwerk in Bornum zeigt sich eine klare Verbesserung. Dort lag der Kunststoffanteil im Jahr 2024 bei 1,14 Prozent, die Gesamtfremdstoffe bei 2,09 Prozent. Die aktuelle Prüfung im Jahr 2026 ergab einen Kunststoffanteil von 0,31 Prozent sowie 1,34 Prozent Fremdstoffe insgesamt.

„Diese Ergebnisse sind insbesondere für den Landkreis Goslar ein sehr positives Signal. Die Werte zeigen, dass die Bioabfälle zunehmend sauberer getrennt werden und somit eine hochwertige Kompostierung möglich bleibt“, so Thomas Ebert, Betriebsleitung der Kreiswirtschafts-Betriebe Goslar.

Auch Sandra Wehr, Werksleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Wolfenbüttel, zeigt sich mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden. „Wenn es uns gelingt, mit unseren Maßnahmen noch mehr Bürgerinnen und Bürger zur verbesserten Abfalltrennung zu motivieren, können wir die Qualität der Bioabfallverwertung kontinuierlich weiter erhöhen. Eine gezielte und nachhaltige Aufklärungsarbeit ist dabei von zentraler Bedeutung.“

Ein wichtiger Baustein für diese Entwicklung sind die regelmäßigen Kontrollen der Biotonnen im Landkreis. In den vergangenen drei Wochen wurden die Inhalte der Tonnen durch Mitarbeitende stichprobenartig überprüft. Dabei zeigte sich, dass etwa 30 Prozent der kontrollierten Tonnen aufgrund zu vieler Fehlwürfe – beispielsweise Plastik, Verpackungen oder Restmüll – zunächst nicht geleert werden konnten. Die betroffenen Haushalte erhalten einen Hinweis, damit die Trennung künftig korrekt erfolgt.

Die Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung. In vielen Fällen reagierten die Bürgerinnen und Bürger jedoch direkt: Ein Teil der Haushalte hat den Inhalt der Biotonne nach dem Hinweis aussortiert und gereinigt, sodass die Tonne bei der nächsten regulären Abfuhr wieder ordnungsgemäß geleert werden konnte.

Hintergrund der Maßnahmen ist der Schutz von Umwelt und Böden: Kunststoffanteile im Bioabfall lassen sich im Kompostierungsprozess nicht vollständig entfernen. Sie werden zerkleinert und gelangen als Mikroplastik in den fertigen Kompost. Dieser wird in der Landwirtschaft sowie in privaten Gärten als organischer Dünger eingesetzt – und damit auch auf Äcker und in Böden ausgebracht. Eine saubere Trennung der Bioabfälle ist daher entscheidend, um den Eintrag von Mikroplastik wirksam in die Umwelt zu vermeiden.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, hochwertigen und schadstoffarmen Kompost zu erzeugen. Fremdstoffe – insbesondere Kunststoffe – erschweren die Verarbeitung der Bioabfälle erheblich und können die Qualität des entstehenden Komposts beeinträchtigen. Langfristiges Ziel ist dabei nicht lediglich eine Reduzierung auf niedrige Fremdstoffanteile, sondern eine möglichst vollständige Vermeidung – also Bioabfall ohne Störstoffe.

Parallel zu den Kontrollen setzt der ALW weiterhin auf Aufklärung und Information. Über Social-Media-Kanäle werden regelmäßig Hinweise veröffentlicht, welche Abfälle in die Biotonne gehören und welche nicht. Durch diese kontinuierliche Information sollen Bürgerinnen und Bürger zusätzlich für die richtige Mülltrennung sensibilisiert werden.

„Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass dieser Weg erfolgreich ist: Sauber getrennte Bioabfälle sind eine wichtige Grundlage für nachhaltige Kreislaufwirtschaft und hochwertigen Kompost. Unser Anspruch bleibt dabei klar: Der Anteil an Fremdstoffen soll perspektivisch gegen null gehen“, sagt Frau Eva-Maria Pabsch, Geschäftsführerin Gesellschaft für Biokompost mbH.

Bildunterschriften: Kontrolle…: Im Februar wurden Biotonnen auf Fremdstoffe kontrolliert.

Händische: Die Überprüfung des Bioabfalls wurde auch händisch vorgenommen. Fotos: ALW

Schröder: Grünes Licht für Radwegebau zwischen Cremlingen und Hordorf

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Wolfenbüttel, 25. März 2026

PRESSEMITTEILUNG

Schröder: Grünes Licht für Radwegebau zwischen Cremlingen und Hordorf

Gute Nachrichten hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder im Gepäck. Wie er in Erfahrung bringen konnte, hat das Land Niedersachsen Investitionen in Höhe von 1,2 Millionen Euro für den Radwegeneubau entlang der Landesstraße 635 zwischen Cremlingen und Hordorf bestätigt. Rund ein Drittel dieser Summe kann bereits in diesem Jahr abgerufen werden.

Der knapp 3,9 km lange Abschnitt stellt einen weiteren Lückenschluss im Radwegenetz dar und wird dafür sorgen, die Attraktivität des Radfahrens weiter zu steigern. Landesweit werden in diesem Jahr 13 Radwege neu gebaut, 46 weitere Radwege erfahren eine grundlegende Sanierung. Schröder: „Das Radwegeprojekt bei Cremlingen ist Teil der landeseigenen Radwegestrategie, bei der es darum geht, möglichst ein engmaschiges Radwegenetz zu installieren. Ich freue mich, dass es im Landkreis Wolfenbüttel weiter voran geht.“

Schröder betont in diesem Zusammenhang die hervorragende Arbeit der niedersächsischen Straßenbaubehörden: „Speziell im Landkreis Wolfenbüttel ist der Schwerpunkt auf die Radwege klar erkennbar. Nur mit gut befahrbaren Radwegen, speziell im ländlichen Bereich, ist das Fahrrad als echte Alternative zum Auto denkbar. Unser Ziel ist es, diese Investitionen in unsere Radwegeinfrastruktur auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau zu halten“, so Schröder.

Handtaschendiebstahl – Polizei sucht Zeugen

Königslutter, Rottorfer Straße

21.03.2026, 16:40 Uhr

Zu einem Handtaschendiebstahl zum Nachteil einer 91-jährigen Frau kam es am vergangenen Samstagnachmittag in Königslutter im Bereich der Rottorfer Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen bog die ältere Dame zunächst fußläufig von der Helmstedter Straße in die Rottorfer Straße ein. Sie überquerte dann die Straße auf die nördliche Fahrbahnseite in Richtung Einkaufszentrum. Dort näherte sich plötzlich ein Unbekannter, der ihr einen Rucksack aus der vorderen Ablage aus dem Rollator entwendete. Er rannte dann in Richtung Helmstedter Straße und dortiger Tankstelle davon. Die Seniorin machte auf sich aufmerksam, sodass ein bislang unbekannter Pkw anhielt. Nach einer kurzen Schilderung der Ereignisse nahm der Fahrer des Wagens die Verfolgung des flüchtigen Täters auf. Das Fahrzeug kehrte jedoch nicht zum Tatort zurück. Daher begab sich 91-Jährige dann zu einem Bekannten, der die Polizei rief.

Der Tatverdächtige war männlich, trug eine dunkelgraue Hose und hatte kurze, dunkle, lockige Haare.

Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Königslutter unter der Telefonnummer 05353/91970 zu melden.

Verkehrsministerkonferenz erwartet vom Bund schnelle Reform der Fahrschulausbildung

Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne: „Günstigerer Führerschein bei hoher Verkehrssicherheit ist das Ziel“
Fahrschulausbildung soll grundlegend reformiert werden. Das hat die Verkehrsministerkonferenz (VMK) heute in Lindau mit unterstützt. Ziel ist, die Kosten für den Erwerb des Führerscheins spürbar zu senken und zugleich den hohen Stellenwert der Verkehrssicherheit zu bewahren. Niedersachsen hatte sich im Vorfeld sehr für wirksame Reformschritte eingesetzt, um so erfreuter ist Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne über das klare Signal der VMK.

Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne:

„Die Verkehrsministerkonferenz stellt sich hinter das Ziel, den Führerschein günstiger zu machen. Ich begrüße das sehr, dafür hat sich Niedersachsen in den letzten Monaten intensiv eingesetzt. Damit verbunden sind weitreichende Neuerungen beim Fahrschulunterricht und bei der theoretischen und der praktischen Prüfung. Die angestrebten Reduzierungen beim Fragenkatalog in der Theorie und bei der praktischen Fahrprüfung sind zu begrüßen.

Es ist völlig klar, dass ein günstigerer Führerschein nur mit erheblichen Veränderungen zu erreichen sein wird. In der Summe scheinen mir die Maßnahmen geeignet, einen preislich fairen Führerschein bei hoher Verkehrssicherheit zu erreichen.

Insbesondere aus Sicht eines großen Flächenlandes werden wir den weiteren Prozess konstruktiv unterstützen. Für die Landesregierung ist es wichtig, dass allen jungen Erwachsenen berufliche und soziale Teilhabe über den Führerschein ermöglicht wird. Um zur Ausbildung, zur Arbeit oder zu Bekannten zu kommen, ist das Auto in ländlichen Räumen oft das Mittel der Wahl.

Ich bitte nun aber den Bundesverkehrsminister, dass Reformtempo hoch zu halten und zugleich einen klaren Zeitplan zu skizzieren, damit eine inhaltliche Debatte ermöglicht wird und zugleich Fahrschulen und angehende Fahrschülerinnen und Fahrschüler schnell Klarheit erhalten.“

Hordorf: Brand eines Carports

Hordorf,  25.03.2026 um 02:10 Uhr

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Carport mit darunter abgestelltem Pkw und E-Bike (ohne Akku) in Brand. Bei dem Pkw handelte es sich um einen Ford C-Max. Das Feuer breitete sich schließlich auf das angrenzende Dach des dazugehörigen Einfamilienhauses aus. Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden.

Der Hausbewohner wurde durch den Brand geweckt und hatte das Haus bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen. Das angrenzende Einfamilienhaus der Nachbarn sowie deren Pkw wurden durch die Hitzeentwicklung leicht beschädigt.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort. Die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird auf etwa 350.000 geschätzt.

Dragons Cheerleader aus Schandelah starten Probetrainings mit neuem Anmeldeverfahren

Schandelah. Nach den erfolgreichen Meisterschaften starten die Dragons Cheerleader des MTV Schandelah-Gardessen e.V. im Mai in eine neue Probetrainingsphase.
In diesem Jahr gibt es dabei jedoch eine wichtige Neuerung: Interessierte müssen sich vorab über ein Online-Formular anmelden.
Hintergrund dieser Umstellung ist, dass neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Eltern bereits im Vorfeld umfassend informiert werden sollen. Neben Trainingszeiten stehen dabei auch Themen wie Zeitaufwand, Verantwortung und Verbindlichkeit im Fokus. So haben Familien die Möglichkeit, sich in Ruhe mit den Anforderungen des Cheerleadings auseinanderzusetzen.
Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Interessierten anschließend alle weiteren Informationen sowie die genauen Termine für die Probetrainings. Der entsprechende Anmeldelink kann zudem gerne weitergegeben werden, um möglichst vielen den Einstieg in den Sport zu ermöglichen.