Oberstufen-Neubau der Henriette-Breymann-Gesamtschule eingeweiht

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Rechtzeitig zum neuen Schuljahr wurde das neue Oberstufengebäude der Henriette-Breymann-Gesamtschule (HBG) feierlich seiner Bestimmung übergeben. Gemeinsam mit Schulleiterin Katrin Unger, dem Vertreter des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Braunschweig (RLSB) Dr. Jan-Peter Braun sowie dem Architekten Frank Schaper, durchschnitt Landrätin Christiana Steinbrügge das Band als Zeichen der Gebäudeübergabe und übergab den symbolischen Schlüssel. Zahlreiche Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste aus Politik, Verwaltung und Nachbarschaft waren eingeladen. Der Landkreis Wolfenbüttel als Schulträger der HBG hat rund 10,2 Millionen Euro für das Oberstufengebäude investiert.

„Zu einer leistungsfähigen IGS gehört neben einem überzeugenden Konzept und engagierten Lehrkräften auch ein zeitgemäßes Gebäude. Hier haben wir nun eines, auf das wir wirklich stolz sein können. Hier gibt es im wörtlichen Sinne Raum, um individuell und selbständig, aber auch in der Gemeinschaft zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Mit anderen Worten: selbstbewusst, eigenständig und erwachsen zu werden“, sagte die Landrätin zur Einweihung.

Dass die Zeit der Container-Provisorien vorbei ist, freut Schulleiterin Katrin Unger, die den Landkreis lobt: „Der Landkreis Wolfenbüttel erweist sich als vorbildlicher Schulträger, der für unsere Schule bestmögliche Lernbedingungen schafft. Dafür sind wir dankbar. Der Neubau übersetzt die Anforderungen einer gymnasialen Oberstufe und eines zeitgemäßen Naturwissenschaftsunterrichts erfolgreich in eine ansprechende Architektur“, so Katrin Unger, die Direktorin der HBG.

Neubau mit 44 Räumen auf 2.200 Quadratmetern

Der zweigeschossige Neubau umfasst auf rund 2.200 Quadratmetern insgesamt 44 Räume, darunter zwölf allgemeine Unterrichtsräume für über 350 Schülerinnen und Schüler, zwei Kursräume, vier Differenzierungsräume sowie vier Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht.

Die Fertigstellung, ursprünglich für das Frühjahr 2023 vorgesehen, hat sich aufgrund von Lieferproblemen, teils längeren Bauzeiten und erforderlichen Neuvergaben durch Insolvenz und Leistungsverzicht beteiligter Betriebe verzögert.

Die Baukosten stiegen mehrfach. Ging der Landkreis Wolfenbüttel im April 2021 noch von einer Investition von etwa 7,9 Millionen Euro aus, liegen die Kosten nun bei 10,2 Millionen Euro. Kostentreiber waren vor allem gestiegene Material- und Baupreiskosten. Aber auch die nachträglich erhöhte Nutzfläche mit einer CO2-optimierten und energieeffizienteren Gebäudetechnik verursachten Mehrkosten.