Wolfenbüttel, 24. Januar 2024

PRESSEMITTEILUNG

Niedersächsische Landesregierung beschließt 110 Millionen Euro Nachtragshaushalt zur Behebung von Hochwasserschäden

Schröder und Bosse: Die Entscheidung, einen Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Hochwasserschäden bereitzustellen, ist ein Ausdruck der Solidarität und Entschlossenheit. Gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden setzen wir alles daran, den Menschen in Niedersachsen in dieser schweren Zeit beizustehen und die notwendigen Mittel für Soforthilfe, Wiederaufbau und präventive Maßnahmen bereitzustellen.“

Wolfenbüttel. Die Niedersächsische Landesregierung hat im Kabinett einen wichtigen Beschluss gefasst, um für die Beseitigung von Hochwasserschäden bei betroffenen Privatpersonen, an öffentlicher Infrastruktur sowie für die Entschädigung der Kommunen für Hilfseinsätze und für präventive Maßnahmen finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. Ein Nachtragshaushalt in Höhe von 110 Millionen Euro wurde beschlossen, um die dringend benötigten Maßnahmen zur Behebung der Hochwasserschäden zu finanzieren.

Die finanziellen Mittel werden gezielt für den Wiederaufbau von betroffenen Gebieten, die Instandsetzung von Infrastruktur sowie den Schutz von Wohngebieten eingesetzt. Die Landesregierung strebt an, die betroffenen Gebiete so schnell wie möglich in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen und die normale Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner wiederherzustellen. Diese Entscheidung unterstreicht das niedersächsische Engagement, den Menschen in den betroffenen Regionen in dieser schwierigen Zeit beizustehen. „Niedersachsen wird weiterhin eng mit den betroffenen Regionen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger können auf die Unterstützung der Niedersächsischen Landesregierung zählen“, erklärte Schröder.

Zunächst wird in Form einer Soforthilfe dafür Sorge getragen, dass Privatpersonen kurzfristige Hilfeleistungen erhalten können. Bis zu 2.500 Euro können für Schäden beim Hausrat in Anspruch genommen werden. Schäden an Gebäuden, der Infrastruktur oder landwirtschaftlichen Flächen sind von dieser ersten Soforthilfe noch nicht abgedeckt, da hierfür zunächst eine genaue Bezifferung der entstandenen Schäden erfolgen muss. Bosse: „Wie in der Vergangenheit auch, lass wir die Geschädigten des Hochwassers nicht allein. Im Bereich der Oker sind zahlreiche Menschen betroffen, denen nun schnell geholfen werden muss.“

Bis zum 22. März können Geschädigte die entsprechenden Hilfen beim Landkreis Wolfenbüttel schriftlich beantragen. Alle Infos dazu finden Sie im Internet unter: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/228955.html