„Lerne was fürs Leben“

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WWL-Ausbilder Moritz Metag bekam vor wenigen Jahren diesen Rat von seinen Eltern. Jetzt hat er einen Meisterbrief und bildet selbst Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik aus.

Moritz Metag und Azubi Nils Strauß vom Wasserverband Weddel-Lehre (WWL)
im Interview mit Uli Schwarze.

Foto v.l. Nils Strauß und Moritz Metag

Cremlingen online:

Herr Strauß, wie ist die Ausbildung beim WWL? Sind Sie zufrieden?

Nils Strauß:
Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Das war mir wichtig. Ich wollte nie einer stupiden Arbeit
nachgehen müssen. Hier habe ich Abwechslung. Und ich kann im Unternehmen bleiben, wenn ich meinen Abschluss gut schaffe. Das möchte ich in jedem Fall.

Cremlingen online:
Was machen Sie denn konkret?

Nils Strauß:
Wir legen selbst Trinkwasserleitungen, verlegen Hausanschlussleitungen und betreuen die
Trinkwasseranlagen, z.B. Druckerhöhungsanlagen, Übergabestationen und Hochbehälter.

Cremlingen online:
Eine sichere Branche; Wasser wird es immer geben. Spielte das bei der Wahl der Ausbildung eine Rolle für Sie?

Nils Strauß:
Ja ganz klar. Vielseitigkeit, Sicherheit und natürlich auch die Bezahlung.

Cremlingen online:
Ich hörte die ist vierstellig?

Moritz Metag:
Ja das stimmt. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es bereits 1.068 Euro. Im zweiten 1.118 und im dritten Jahr 1.164 Euro.

Cremlingen online:
Wie sind Sie denn auf den WWL gekommen Herr Strauß?

Nils Strauß:
Ich habe die Anzeige in der Zeitung gesehen und mich dann im Internet informiert. Ich war
überrascht, wie spannend sich die Ausbildung anhört. Jetzt bin ich froh, mich so entschieden zu haben. Ich bin jetzt im dritten Ausbildungsjahr. Man lernt sich in so einer Zeit gut kennen. Ich habe keine Angst zum Vorgesetzten zu gehen um etwas zu besprechen. Und auch unser Geschäftsführer kommt mal vorbei um Guten Tag zu sagen.

Cremlingen online:
Sie sind Teamleiter und Ausbilder beim WWL Herr Metag. Was ist Ihnen in der Ausbildung wichtig?

Moritz Metag:
Wir schauen natürlich sehr genau, wo die Stärken unserer Auszubildenden liegen und versuchen individuelle Interessen zu berücksichtigen. Da wir sehr viele verschiedenen Fachkenntnisse im Unternehmen benötigen sind wir auch recht flexibel und können den Einzelnen bestmöglich fördern.

Cremlingen online:
Sie sind also eine Art Coach für Ihre Auszubildenden?

Moritz Metag:
Genau. Unser Selbstverständnis ist, dass wir den Rahmen vorgeben und darüber hinaus möglichst viel Selbständigkeit gewähren. Das erwartet unser Geschäftsführer auch von uns, dass Aufgaben möglichst selbständig gelöst werden. Hierfür stellen wir gutes Werkzeug, eine super Ausstattung, Fortbildungen und neue Technologien zur Verfügung. IT-Kenntnisse sind selbstverständlich und Grundlage für die tägliche Arbeit.

Cremlingen online:
Wirklich alles so modern Herr Strauß?

Nils Strauß:
Ja (lacht)! Bei uns gibt es Tablets und Handys statt Listen. Manchmal sind die in der Berufsschule überrascht, welche neuen Informationen und Erfahrungen wir aus der Praxis mitbringen. Manches kennen die Lehrer selbst noch nicht.

Cremlingen Online:
Ihre Auszubildenden gehen auch zur Schule. Wie sieht das aus?

Moritz Metag:
Unsere Azubis gehen zum Blockunterricht mehrere Wochen nach Goslar. Zudem finanzieren wir sehr gute handwerkliche Ausbildungseinheiten in Hildesheim. Schweißen, Labor, E-Technik. Da ist alles dabei. So können wir die besagte Vielseitigkeit gewährleisten und viele technischhandwerkliche Bereiche gleich in der Ausbildung abdecken. Wir engagieren uns auch im
Prüfungsausschuss um die Lehrinhalte der Schulen an die rasanten Entwicklungen in der Praxis
anpassen zu helfen.

Cremlingen online:
Klingt gut. Kann man bei Ihnen auch mal ein Praktikum machen um alles kennenzulernen?

Moritz Metag:
Also Initiativbewerbungen sind mir die liebsten. Probearbeiten und Praktika sind nach Rücksprache immer möglich. Wir wollen, dass man in einem Praktikum möglichst viel selbst machen kann und versuchen, nach einem 2-wöchigen Durchlauf durch die Bereiche, in der dritten Woche auf die Talente der Praktikanten dann spezieller einzugehen. Für uns ist ein Praktikum auch eine tolle Möglichkeit, potenzielle Azubis vorab kennenzulernen.

Cremlingen online:
Es wirkt als seien Sie auch zufrieden mit Ihrem Job beim WWL Herr Metag. Ist das so?

Moritz Metag:
Oh ja! Früher hab ich z.B. handwerklich nie was selbst gemacht. Jetzt bekomme ich auch privat ganz viel alleine hin. Und wir haben gute Arbeitszeiten. Zwar müssen wir in der Bereitschaft auch an Wochenenden und Feiertagen ran, aber dafür hat man auch mal früher Schluss. Gut für die Work-Life-Balance wie man so schön sagt. Ich bin glücklich hier gelandet zu sein.

Cremlingen online:
Das freut mich. Dann wünsche ich Ihnen Herr Strauß noch viel Erfolg in der Ausbildung und danach im Job. Danke Ihnen beiden für das interessante Gespräch

Motive vom Berufsbild:

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