Der aLA-Betrieb an der historischen Stadtmauer von Königslutter verlängert die Öffnungszeiten.

Königslutter. Erst ein knappes Jahr ist seit der Eröffnung des Cafés C’est Lavie vergangen, doch die Zahl der Stammgäste an der alten Stadtmauer in Königslutter (Westernstraße 28a) ist schon groß. „Unsere jüngste Einrichtung entwickelt sich sehr erfreulich“, erklärt Corinna Wollenhaupt. Als Geschäftsführerin hatte sie die Idee eines Cafés als Wirkungsstätte für Rehabilitanden der Lavie Reha gGmbH vorangetrieben.

Der Erfolg gibt ihr recht. Nicht nur die steigende Zahl der Besucher in dieser lauschigen, historischen Ecke der Stadt spricht dafür. Sondern auch die Resonanz unter Lavie-Beschäftigten, die hier erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln. C’est Lavie ist ein aLA, also ein anderer Leistungsanbieter für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Teamleiterin Michaela Paulmann-Strusch arbeitet mit zwei weiteren Vollzeit-Mitarbeiterinnen sowie mehreren Rehabilitanden zusammen.

Und die machen ihre Sache offenbar so gut, dass die Gäste immer wieder kommen. „Vor allem unser Frühstück ist nach wie vor der Renner“, sagt Michaela Paulmann-Strusch und schmunzelt, „mit oder ohne Sekt.“ Und auch die benachbarte Gastronomie im weiteren Umfeld betrachte das jüngste Café inzwischen nicht mehr als Konkurrenz, sondern als Belebung der Innenstadt.

Der Zuspruch ist mittlerweile derart angestiegen, dass nun die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. „Wir haben von Mittwoch bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet“, zählt Corinna Wollenhaupt auf. Zusätzlich kommt ab sofort jeder zweite Samstag hinzu (9 bis 12 Uhr). Und zwar immer in den ungeraden Kalenderwochen, beginnend also am 3. Februar. Bei entsprechender Gästezahl werde aber auch mal über die normalen Zeiten hinaus geöffnet. „Und auch für Sonderwünsche bei Speisen und Getränken stehen wir bei entsprechendem Vorlauf zur Verfügung.“

Foto: Lavie-Geschäftsführerin Corinna Wollenhaupt (links) besucht gern mal das Café ihrer Einrichtung in Königslutter. Dort ist Laura Apostel im Service beschäftigt. Foto: Regio-Press