Katastrophenschutz zur Chefsache machen: Landratskandidat Martin Albinus holt Innenministerin Behrens zum DRK nach Wolfenbüttel

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PRESSEMITTEILUNG    Wolfenbüttel, 3. August 2026

Katastrophenschutz zur Chefsache machen: Landratskandidat Martin Albinus holt Innenministerin Behrens zum DRK nach Wolfenbüttel

Gemeinsamer Besuch beim DRK-Kreisverband: Ministerin Daniela Behrens und Landratskandidat Martin Albinus informieren sich über den Katastrophenschutz im Landkreis Wolfenbüttel – und über das, was jetzt fehlt.

Wolfenbüttel. Auf Initiative des Landratskandidaten Martin Albinus hat die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, am Montagabend den DRK-Kreisverband Wolfenbüttel besucht. Bei einem Rundgang über das Gelände ließen sich die Ministerin und der Landratskandidat vom Vorstand des DRK-Kreisverbands, Björn Försterling und ehrenamtlichen Einsatzkräften die Fahrzeuge und die Technik des Katastrophenschutzes zeigen und suchten anschließend das direkte Gespräch mit den Helferinnen und Helfern.

Dass die Innenministerin nach Wolfenbüttel kam, ist kein Zufall: Albinus, hauptberuflich Leiter des Jugendamts der Stadt Braunschweig, hatte den Termin angestoßen, um den Bevölkerungsschutz im Landkreis auf die landespolitische Agenda zu heben. „Katastrophenschutz ist eine originäre Aufgabe des Landkreises. Hier entscheidet sich, wie gut wir auf Hochwasser, Stromausfälle oder schlimmere Krisen vorbereitet sind. Das regelt man nicht vom Schreibtisch aus – Katastrophenschutz muss immer auch Chefsache sein“ sagte Albinus – auch mit Blick auf seine Zeit im Krisenstab in Braunschweig während der Coronazeit.

Landkreis investiert – aber es fehlen entscheidende Fahrzeuge

DRK-Vorstand Björn Försterling machte beim Besuch deutlich, wo der Kreisverband steht: Der Landkreis Wolfenbüttel leistet mit 100.000 Euro einen sehr soliden Beitrag zum Katastrophenschutz, der DRK-Kreisverband liegt mit seinem Eigenanteil sogar über den vereinbarten 25.000 Euro. Dennoch fehlt es aktuell an der Ausstattung der Betreuungsgruppe nach Landesvorgabe. Der Kreisverband hat deshalb aus eigener Kraft einen Betreuungs-Mannschaftstransportwagen für 130.000 Euro bestellt – mit 24 Monaten Lieferzeit.

An die Ministerin richtete sich ein konkretes Anliegen: Mit der Zuteilung eines Betreuungs-Anhängers und des Betreuungs-LKW des Landes wäre der Sanitäts- und Betreuungszug im Landkreis Wolfenbüttel vollständig aufgestellt – ohne „Platzhalter-Fahrzeuge“. „Der Besuch der Ministerin kommt uns daher wirklich sehr gelegen“, so Försterling. Zugleich warb er für die aktuell angelaufene Kampagne des Kreisverbands, mit der neue Helferinnen und Helfer für den Katastrophenschutz gewonnen werden sollen.