„Und beim nächsten Durchgang spielen wir den 2. Akt ohne Textbuch“ kündigt Regisseurin Sabine Fitzke-Torney bei der ersten Ganztagsprobe zum neuen Stück der Schunterbühne Lehre im Februar an. Für die Schaupieler ist das immer ein besonderer Moment, denn ab jetzt gibt es keinen „rettenden“ Blick mehr ins Textbuch: Stattdessen wandert der Blick nun zu Margret Schellenberg, die in diesem Stück die Schauspieler als Souffleuse unterstützen wird.

Gleichzeitig ist das erste Spiel ohne Textbuch ein großer Gewinn für das Zusammenspiel zwischen den Schauspielern und auf der Bühne, denn das Stück wird sofort lebendiger und schneller. Fragen wie: „Wo muss ich stehen, wenn ich eine andere Person auf der Bühne nicht sehen darf?“ und „bei welchem Stichwort betrete ich die Bühne und von wo?“ ergeben sich häufig erst bei den intensiven Ganztagsproben und werden dann zwischen den Schauspielern und der Regie geklärt. Ebenso muss auch das Team Technik beispielsweise wissen, wann genau welche Bahnhofsdurchsage kommen muss und nach welchem Satz das Handy klingelt oder am Ende des ersten Akts das Licht ausgeht.

Mit Start der Ganztagsproben steigt die Anspannung aber auch Freude aller Beteiligten auf die Premiere der Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ am 19. April 2024 in der Börnekenhalle in Lehre.

Ab sofort sind neben den Online-Tickets auch Karten in der Tabakbörse Lehre und Silvias Schnippelecke in Wendhausen für alle sieben Vorstellungen bis zum 27. April 2024 verfügbar. Weitere Informationen zum Stück, zu allen Terminen und den Vorverkaufsstellen finden Interessierte auf der Internetseite des Vereins: www.schunterbuehne-lehre.de.

Foto (Schunterbühne Lehre): Die Schunterbühne Lehre bereitet sich auf ihre nächsten Aufführungen vor.