Die Kita und das Familienzentrum Morgenstern am Steinriedendamm, mit ihren mehr als
150 Betreuungsplätzen in Krippe, Kindertagesstätte und Hort, sind seit vielen Jahren eine
wichtige Einrichtung für eine verlässliche Betreuung in Braunschweigs Nordosten.
Darüber hinaus ist im gleichen Gebäude die Christliche Schule beheimatet, die
Grundschulplätze für knapp 45 Kinder anbietet. Nun wurden der Sterntaler gGmbH als
Betreiberin der Kita und des Familienzentrums von ihrem Vermieter einzelne Räumlichkeiten
und Flächen zum Frühjahr 2024 gekündigt, sodass sich die grundsätzliche Frage stellt, ob es
am bisherigen Standort Steinriedendamm eine Zukunft geben kann oder ob diese gefährdet
ist.
Aufgrund des erhöhten Mangels an Betreuungsplätzen in Braunschweig und im Sinne der
Planungssicherheit für Personal und Eltern setzt sich die CDU für den Erhalt der Einrichtung
am bisherigen Standort ein. Sollte dies nicht möglich sein, muss zeitnah in der Nähe des
bisherigen Standorts eine Lösung gefunden werden. „Es kann nicht sein, dass die Verwaltung
die Fragen der betroffenen und besorgten Eltern unbeantwortet lässt“, so Thorsten Wendt,
Mitglied der CDU-Ratsfraktion und Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im
Stadtbezirksrat 112.
Leider hat sich die Stadt Braunschweig trotz Anfrage des Betreibers noch nicht zu der
aktuellen Problematik geäußert. „Die Familien brauchen zeitnah eine Lösung, auf die sie sich
verlassen können,“ so Michael Berger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im
Stadtbezirksrat 112. Daher hat die CDU-Ratsfraktion zur Ratssitzung am 19.12.2023 eine
entsprechende Anfrage gestellt. Die Räumlichen der Astrid-Lindgren-Förderschule am
Tostmannplatz stehen laut Aussage der Stadt offenbar nicht zur Verfügung. Die Stadt ist nun
gefordert, dringend entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und unter Hochdruck
Lösungen zu suchen. „In der aktuell angespannten Betreuungslage muss sich die Stadt
Braunschweig dringend für den Erhalt der etablierten Einrichtung einsetzen“, so die
Bildungspolitikerin Sophie Ramdor MdL und sagt weiter: „Wir können auf die Plätze nicht
verzichten.“